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Liebe Studieninteressenten im Fach Mathematik!

Auf der folgenden Seite haben wir - Studierende und Lehrende des Faches Mathematik - gemeinsam für Euch Informationen rund um das Studium der Mathematik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Rostock zusammengestellt. Hier findet Ihr ebenfalls Hinweise auf wichtige Termine. Außerdem stellen wir Euch Eure Dozentinnen und Dozenten und Eure Tutorinnen und Tutoren vor. Wir hoffen Euch bald an der Universität Rostock begrüßen zu dürfen!

Das Bild zeigt Prof. Dr. Knörr.
Prof. Dr. Knörr (Foto: M.Bornholdt)

Was wartet auf eine Mathestudentin/einen Mathestudenten?

Als Erstes wird Euch Prof. Dr. Reinhard Knörr schildern,
worauf ihr Euch freuen dürft und gefasst machen müsst,
wenn Ihr Euch für ein Mathematikstudium entscheidet.

Was wartet auf eine Mathestudentin?
Auf sie wartet ein Studium einer der ältesten Wissenschaften der Menschheit, die gesichertes Wissen und klare (aber keine festen) Grenzen dieses Wissens bietet. Wenn eine Mathematikerin einen schlüssigen Beweis für eine Aussage geliefert hat, dann ist die Grenze zwischen Wissen und Nicht-Wissen ein kleines oder größeres Stück verschoben und zwar dauerhaft. Was vor 2000 Jahren bewiesen wurde, gilt heute noch, was wir heute beweisen, ist auch in 2000 Jahren noch richtig in Deutschland wie in Indien oder in Brasilien oder auf der Venus. Aussagen sind richtig oder falsch, nicht modern oder veraltet. Die Wahrheit eines Satzes hängt nicht von irgendeiner Autorität ab, nichts muss (darf!) blind geglaubt werden. Allerdings: von vielen Aussagen ist unbekannt, ob sie richtig sind. Jede, die Mathematik betreibt, wird schnell lernen, "Das weiß ich nicht" zu sagen. Aber wenn man etwas versteht, was vorher unklar war, kann die Freude groß sein! Solche Aha-Erlebnisse wird das Studium Ihnen häufig vermitteln, wenn Sie bereit sind, sich darauf einzulassen.
Davor kommen Mühen: Es reicht nicht, etwas nur ungefähr zu begreifen. Der Wille und die Ausdauer, sich auch mit sperrigen Begriffen und Argumenten gründlich auseinander zu setzen, sind Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Da sich Mathebücher nicht wie Krimis lesen, muss man mit der Frustration leben können, etwas auch beim dritten Anlauf noch nicht verstanden zu haben, und es eben ein viertes Mal versuchen. Dabei kann man sich aber helfen lassen von Kommilitoninnen, Tutorinnen oder Profs. In Rostock sind Betreuung und Beratung so intensiv, wie Sie sich das wünschen. Machen Sie davon Gebrauch!

Was sollte man mitbringen?
Ganz sicher eine gewisse Begabung: Fähigkeit zum abstrakten Denken und Freude daran, logisches Folgern, räumliche Vorstellungskraft, Muster erkennen sind gute Voraussetzungen. Fleiß und Frustrationstoleranz wurden schon erwähnt. Lesen und Schreiben brauchen Sie in jedem Studium; in höheren Semestern ist Englisch nötig, weil sonst viele Bücher unzugänglich bleiben. Mathematische Vorkenntnisse aus der Schule sind nützlich, aber nicht wirklich wichtig. Allerdings: wenn schon der Dreisatz für Sie immer rätselhaft war (Eine Ruderin braucht eine Stunde, um den See zu überqueren. Wie lange brauchen zwölf Ruderinnen?), sollten Sie überlegen, ob Mathe das richtige Studium für Sie ist. Es gibt übrigens Tests im Internet, die Ihnen helfen können, die eigene Begabung einzuschätzen. Machen Sie davon Gebrauch!

Was kann man lernen?
Dass Mathematik für unsere Zivilisation nützlich ist, hat sich wohl herumgesprochen:
Keine Maschine, in deren Konstruktion nicht Mathematik steckt, und vor dem ersten Spatenstich für eine Brücke wird gründlich gerechnet. Wenn Sie an solchen Anwendungen großes Interesse haben, ist vielleicht Technomathematik für Sie das Richtige. In Versicherungen, Banken und vielen anderen Betrieben arbeiten Wirtschaftsmathematikerinnen, in deren Studium auch Veranstaltungen aus der Ökonomie integriert sind. Und natürlich gibt es auch viele Studentinnen, die sich einfach von der Schönheit eines Gedankens faszinieren lassen und für die dann die Nützlichkeit - zum Beispiel der Zahlentheorie beim Online-Banking - als angenehme Überraschung kommt. Auch wer Mathelehrerin werden will, sollte diese Ästhetik des klaren Denkens kennen lernen, um ihren Schülerinnen eine Ahnung davon geben zu können.
Allen gemeinsam ist die Fähigkeit, Probleme zu analysieren und Sachverhalte präzise zu beschreiben. Diese Fähigkeit fällt nicht vom Himmel, sondern sie bildet sich im Studium heraus.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann wagen Sie den Sprung! Das Wasser ist gar nicht so kalt.

Was erwartet einen Mathestudenten?
Wie oben mit 'Venus' ersetzt durch 'Mars' und den offenkundigen grammatischen Änderungen.
Reinhard Knörr

Bin ich dafür geeignet?

Es gibt eine Reihe von Tests und Beratungsangeboten im Internet, die Euch helfen können, die eigene Begabung für Mathe oder den (Mathe-) Lehrerberuf einzuschätzen. Zwei dieser Angebote möchten wir Euch hier vorstellen.

Unterstützender Selbsttest zur Studienfachwahl "Mathematik"

Habt Ihr Zweifel, ob ein Studium des Faches Mathematik Eurer Eignung und Neigung sowie Euren Interessen und Fähigkeiten entspricht? Für solche Fälle bietet die Universität Rostock, zusammen mit den Universitäten des Verbundes Norddeutscher Universitäten, kostenlose webgestützte Selbsttests zur Studienwahl, sogenannte SelfAssessments an. Das Ergebnis der SelfAssessments ist eine gute Basis für ein persönliches Gespräch mit der Allgemeinen Studienberatung oder der Studienfachberatung des Institutes für Mathematik der Universität Rostock. Die Teilnahme am SelfAssessment bietet Euch eine persönliche Ergebnisrückmeldung über individuelle Stärken und Schwächen in Bezug auf das gewählte Studienfach Mathematik.
Verlasst Euch also nicht auf gute Schulnoten, sondern nehmt die Mühe auf Euch, einen Eignungstest durchzuarbeiten. Das braucht Konzentration und Zeit, aber ein Studium braucht von beidem noch viel mehr!

Den Test sowie weitere Informationen hierzu findet Ihr unter:
http://www.uni-rostock.de/studium/asc/studienwahltest/

Laufbahnberatung für (Mathe-)Lehrerinnen und (Mathe-)Lehrer

Ihr überlegt, ob Ihr ein Lehramtsstudium Mathematik beginnen sollt? Hier kann Euch vielleicht die Laufbahnberatung für Lehrerinnen und Lehrer des Career Counselling for Teachers (CCT) weiterhelfen. Das Programm zur Laufbahnberatung bietet Euch unter anderem Informationstexte über das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf, einzelne Selbsterkundungsverfahren, um Eure persönlichen Voraussetzungen für das Lehramtsstudium und den Lehrerberuf zu klären, Reportagen aus dem Leben von Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten sowie von Lehrerinnen und Lehrern.

Zur Laufbahnberatung für Lehrerinnen und Lehrern gelangt Ihr unter:
http://www.cct-germany.de/

Studienvorbereitende Bücher
Wir empfehlen Euch, vor Studienbeginn einen Blick in studienvorbereitende Bücher zu werfen.
Dr. Peters hat eine Auswahl an studienvorbereitenden Büchern erstellt.

Informationen zu den Studiengängen

Als Nächstes möchten wir Euch kurz über Eure Studiengänge informieren.

Bachelorstudiengang "Mathematik":
Der Bachelorstudiengang "Mathematik" gliedert sich in die drei Studienrichtungen Mathematik, Technomathematik und Wirtschaftsmathematik. Ihr werdet in die wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweise der Mathematik eingeführt. Es erfolgt eine Grundausbildung in zahlreichen Teildisziplinen der Mathematik (u.a. Lineare Algebra, Analysis, Numerische Mathematik, Stochastik). In einem Praktikum werden mit Hilfe moderner Rechentechnik mathematische Aufgabenstellungen bearbeitet. Weiterhin besucht Ihr Lehrveranstaltungen in einem Neben- bzw. Zweitfach, wodurch Ihr in die Denk- und Arbeitsweise einer anderen wissenschaftlichen Disziplin eingeführt werden sollt.
Nach erfolgreichem Abschluss des Bachelorstudienganges besteht die Möglichkeit in die Masterstudiengänge "Mathematik" oder "Wirtschaftsmathematik" einzusteigen.
Mehr zu den Studiengängen, zum Beispiel zu den Zugangsvoraussetzungen, zum Studienverlauf und zu den Prüfungsanforderungen erfahrt Ihr unter:
Studiengangssteckbriefe:
- Bachelorstudiengang "Mathematik" (in Bearbeitung)
- Masterstudiengang "Mathematik" (in Bearbeitung)
- Masterstudiengang "Wirtschaftsmathematik" (in Bearbeitung)

Lehramtsstudium "Mathematik" für Gymnasien, für Haupt- und Realschulen, für Grundschulen und für Sonderpädagogik
Ziel des Lehramtsstudiums ist es, Euch einen solchen Überblick über wichtige Teilgebiete der Mathematik zu geben, der es Euch erlaubt, den Mathematikstoff der Schule als Teil der gesamten Mathematik zu sehen und seine Beziehungen zu dieser zu erkennen. Ferner sollt Ihr befähigt werden, Euch nach dem Studium in für Euch neue Teilgebiete der Mathematik (insbesondere solche, die für den Schulunterricht von Bedeutung sind) einzuarbeiten und diese für den Schulunterricht nutzbar zu machen. Je nach Lehramt schwankt dabei der Umfang der zu besuchenden Veranstaltungen. Auch ist die Ausführlichkeit eine andere.
[Informationen zum Studiengang 'Lehramt Mathematik']
Für weiterführende Informationen könnt Ihr die entsprechenden Studienordnungen Eures Studienganges konsultieren oder Euch diese Broschüre mit Informationen für Bewerberinnen und Bewerber und Studienanfänger ausdrucken.

Foto von Dr. Merker.
Dr. Merker (Foto: M.Bornholdt)

Informationen zu zwei grundlegenden Gebieten der Mathematik

Hier stellen Euch nun Dr. Jochen Merker und
Prof. Dr. Krzysztof P. Rybakowski vor,
was Euch in den beiden grundlegenden Themengebieten
Analysis und Lineare Algebra erwartet.

Was ist Analysis?

Die mathematische Analysis ist eines der Hauptgebiete der Mathematik, das nicht nur die Grundlage für andere mathematische Gebiete wie z.B. die Numerische Mathematik oder die Funktionalanalysis bildet, sondern auch in der Natur-, Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften zahlreich Anwendung findet. Deshalb müssen alle Mathematikstudierenden im Laufe ihres Studiums fundierte Grundkenntnisse der Analysis erwerben. In den Grundvorlesungen der Analysis beschäftigt man sich mit Grenzwerten von Folgen und Reihen sowie mit stetigen, differenzierbaren und integrierbaren Funktionen, die von einer oder mehreren Variablen abhängen. In der Schule werden diese Begriffe teilweise eher intuitiv eingeführt, im Studium dagegen werden sie auf ein solides Fundament gestellt. Daher ist es hilfreich, wenn man sich schon frühzeitig mit der Sprache der Mathematik vertraut macht. So ist die Stetigkeit einer Funktion f in einem Punkt a nicht durch die schwammige umgangssprachliche Aussage definiert, dass man f in der Nähe von a zeichnen kann, ohne den Stift abzusetzen, oder durch die etwas präzisere Aussage, dass für alle x nahe a auch schon f(x) nahe f(a) liegt. Stetigkeit von f in a ist stattdessen durch die präzise mathematische Aussage definiert,
dass zu jedem ε > 0 ein δ > 0 existiert,  für das aus |x - a| < δ schon |f(x) - f(a)| < ε folgt.
Diese Präzisierung von intuitiv relativ leicht zugänglichen Begriffen erfolgt dabei nicht, um Studierende zu quälen, sondern weil sie der einzige Weg sind, wie man das Hauptanliegen der Mathematik - nämlich Aussagen allgemein zu beweisen - erreichen kann. Lässt man sich beim Beweisen von Aussagen dagegen allein von seiner Intuition leiten, so interpretiert man manchmal mehr in einen Begriff hinein als er eigentlich hergibt. Ohne eine präzise Formulierung der Voraussetzungen und der zu beweisenden Aussage würde dann vielleicht gar nicht auffallen, dass man bei seinem vermeintlichen Beweis stillschweigend eigentlich viel mehr angenommen hat als man dachte.
Basierend auf diesen Ausführungen könnte man nun meinen, dass Intuition und Kreativität beim Studium der Mathematik eher schaden als nützen, aber das Gegenteil ist der Fall: Um ein mathematisches Problem zu lösen, braucht man erst einmal eine Idee, wie man dieses Problem in Angriff nehmen könnte, und hierbei können Studierende ihre ganze Kreativität einbringen. Als Mathematikerin oder Mathematiker sollen Sie schließlich nicht nur bekannte Methoden anwenden, sondern auch neue Ideen zur Lösung eines Problems suchen. In einem zweiten Schritt ist es dann notwendig, diese Ideen präzise in der Sprache der Mathematik zu formulieren, um sicherzustellen, dass man nichts Falsches gedacht oder einen wichtigen Fall vergessen hat. Heutzutage ist solch eine Präzisierung auch deshalb wichtig, weil man den gefundenen Lösungsweg gerne einem Computer beibringen möchte, damit dieser das Problem numerisch lösen kann. Zur Vorbereitung auf das Studium der Mathematik und insbesondere der Analysis empfehlen wir Ihnen, unter dem obigen Gesichtspunkt noch einmal in Ihren Schulbüchern nachzuschauen, wie dort eigentlich die Konvergenz einer Folge/ Reihe bzw. die Stetigkeit/Differenzierbarkeit/ Integrierbarkeit einer Funktion mathematisch präzise definiert sind und welche genauen Voraussetzungen dort formulierte Sätze haben. Vergleichen Sie dies mit den Definitionen und Sätzen, die Sie in einem Buch zur Analysis I für Mathematikstudierende finden.

Was ist Lineare Algebra?

Sicher wissen Sie, dass y = x2 eine Parabel beschreibt. Was bedeutet das eigentlich? Gemeint ist damit, dass die Punktmenge mit kartesischen Koordinaten (x; y), für die diese Gleichung gilt, eine Parabel bildet. Aber auch die Punkte, für die

16x2+9y2 - 24xy - 3x - 4y + 25 = 0


ist, bilden eine Parabel. Wie kann man das sehen? Und wie liegt diese Parabel in der Ebene? Solche und ähnliche Fragen, auch in höheren Dimensionen, werden von der Analytischen Geometrie beantwortet; dies ist eine Anwendung von Linearer Algebra auf geometrische Probleme.
Eine weitere Anwendung findet sich bei der Untersuchung linearer Gleichungssysteme, also Systemen, die aus mehreren - etwa m - Gleichungen der Form

a1 x1 + a2 x2 + . . . + an xn = b


mit den n Unbestimmten x1; … ; xn bestehen.
Leider sind die Vermutungen, dass ein solches System viele Lösungen hat, wenn es weniger Gleichungen als Unbestimmte gibt, also m < n, gar keine Lösung, wenn m > n, und genau eine Lösung, wenn m = n, alle falsch. Man muss aber nicht bei dieser Feststellung bleiben, sondern kann klären, wann das System Lösungen hat, und wie viele. Bei dieser Untersuchung hat man auf gar nicht geheimnisvolle Weise plötzlich mit Räumen möglicherweise großer Dimension, nämlich m und n zu tun.

Hinweise zum Studium: Analysis fur Grund- und Hauptschullehrer

Prof. Krüppel und Dr. Peters geben Hinweise für zukünftige Mathematiklehrer für Grund- und Hauptschule.
[diesen Abschnitt als PDF-Datei ansehen]

Wenn Sie Mathematiklehrer für Grund- und Hauptschulen werden möchten, sollten Sie gern mit Schülern umgehen und natürlich solide fachliche Kenntnisse und Fähigkeiten im Fach Mathematik besitzen. Ganz wichtig ist, dass Sie Freude an der Mathematik haben und sich gern mit mathematischen Problemen beschäftigen, z.B. durch Teilnahme an mathematischen Wettbewerben.
An der Uni werden Sie u.a. auch Vorlesungen und Übungen im Fach Analysis haben. Die Analysis ist eines der Hauptgebiete der Mathematik und Grundlage für andere mathematische Gebiete wie z.B. die Numerische Mathematik und die Wahrscheinlichkeitsrechnung.
In der Analysis beschäftigt man sich mit Zahlen, mit Grenzwerten von Folgen und Reihen sowie mit stetigen, differenzierbaren und integrierbaren Funktionen. Durch Verallgemeinerung aus der Schule bekannter Begriffe werden neue, interessante Zusammenhänge hergeleitet.
So haben wir in der Schule gelernt, dass bestimmte quadratische Gleichungen wie


                                                f (x) = x2 + px + q = x2 − 4x + 5


im Bereich der reellen Zahlen R nicht lösbar sind. Die bekannte Lösungsformel

Lösungsformel der quadratischen Gleichung

versagt, weil die Diskriminante negativ ist. In der Analysis werden wir die reellen Zahlen verallgemeinern und komplexe Zahlen C der Form a+iba, bR einführen, wobei die imaginäre Einheit i die Gleichung i2 = −1 erfüllt. In C hat die obige Gleichung die Lösung x1,2 = 2 ± i. Die Exponentialfunktion f (x) = ex werden wir als Reihe

e hoch x (als Reihe)

schreiben und zeigen, dass man die reelle Zahl x durch eine komplexe Zahl ix ersetzen kann und die wichtige Gleichung eix = cos (x) + i sin (x) herleiten, aus der mit dem speziellen Wert x = π die schönste Formel der Mathematik

                                                            e = −1


folgt, die in einfacher Weise vier wichtige Zahlen der Mathematik verknüpft.
Wenn Sie den Schulstoff der Mathematik beherrschen, fleißig sind und logisch denken können, sind Sie für das Mathematikstudium gut gerüstet. Trotzdem empfehlen wir Ihnen, noch einmal in Ihren Schulbüchern zu blättern oder in einem der vielen studienvorbereitenden Bücher (google unter "Propädeutikum Mathematik“ oder "Vorkurs Mathematik“) zu lesen.

Wer kann mir helfen? An wen kann ich mich wenden?

Solltet Ihr Fragen zum Studium haben, könnt Ihr Euch an verschiedene Personen wenden.

Sind die Fragen allgemeiner Natur und betreffen Euren Studiengang, findet Ihr Hilfe bei der Allgemeinen Studienberatung in der Parkstraße.
Habt Ihr Fragen zur Organisation und zum Ablauf des Studiums? Dann sprecht Eure Tutorinnen und Tutoren (dies sind Studierende aus den höheren Fachsemestern) an oder schaut bei Frau Böttcher im Studienbüro vorbei.
Wenn Euch etwas unklar ist, was das Fach Mathematik betrifft, dann ist die Fachstudienberatung für Euch da! Prof. Dr. Uwe Hamann (E-Mail) wird den Bachelorn gerne helfen und Dr. Karin Mahrhold (E-Mail) ist für die Lehramtsstudierenden zuständig. Und natürlich sind auch Eure Dozentinnen und Dozenten Euren Fragen gegenüber immer aufgeschlossen.

Im Folgenden möchten wir Euch Eure Tutorinnen und Tutoren und einige Eurer Dozentinnen und Dozenten vorstellen.

An welche Tutorinnen und Tutoren kann ich mich wenden?

Während des Starts in das Mathematikstudium werden Euch einige Tutorinnen und Tutoren zur Seite gestellt, die Euch mit Rat und Tat unterstützen werden. Sie sind Ansprechpartner für Euch und auch Veranstalter sogenannter Tutorien, in denen sie Euch versuchen zu erklären, wie man sich am besten der Lösung von mathematischen Problemen nähert.

Lehrämter der Grund-, Haupt- und Realschulen:  Anne Kuhn, Marko Jenß
Analysis ( für Studierende des Bachelorstudienganges):  Martin Bornholdt
Lineare Algebra (für Studierende des Bachelorstudienganges und für Lehramtsstudierende 'Gymnasium' im 1. Semester):  Martin Pfannenstiel und Felix Wickner

 

Foto von Anne Kuhn
Anne Kuhn (Foto: M.Bornholdt)

Anne Kuhn

Das Mathematikstudium erfordert Ausdauer, Disziplin und Geduld, aber auch Kreativität und Teambereitschaft. Daher können die ersten Semester ziemlich anspruchsvoll erscheinen. Mit den Tutorien wollen wir Euch helfen die ersten Schritte im Studium zu erleichtern. Wir stehen jederzeit für Fragen bereit und freuen uns auf Euch!
[E-Mail]

Foto von Marko Jenß.
Marko Jenß (Foto: M.Bornholdt)

Marko Jenß

Einstein sagte: “Insofern sich die Sätze der Mathematik auf die Wirklichkeit beziehen, sind sie nicht sicher, und insofern sie sicher sind, beziehen sie sich nicht auf die Wirklichkeit.“
Der Mathematiker kümmert sich oft nicht um die Wirklichkeit, sondern strebt nach Erkenntnis und Sicherheit. Wen das jetzt stört, der sollte sich nicht für dieses Studium entscheiden. Der Rest sollte Spaß an der Mathematik mitbringen und genügend Ehrgeiz um die Herausforderungen des Mathestudiums zu meistern.

Foto von Martin Bornholdt.
Martin Bornholdt (Foto: N.N.)

Martin Bornholdt

Ausdauer, Durchhaltevermögen und die Bereitschaft zum selbstständigen Erarbeiten von Wissen - einige der wichtigsten Eigenschaften, die man für das Mathematikstudium mitbringen sollte und die Euch helfen werden, den Einstieg in die höhere Mathematik zu meistern. Unterstützung erhaltet ihr dabei durch die vom Institut für Mathematik angebotenen und von Studierenden durchgeführten Tutorien.

Foto von Martin Pfannenstiel
Martin Pfannenstiel (Foto: M.Bornholdt)

Martin Pfannenstiel

Mathematik zu studieren bedeutet, logisches Denken zu lernen. Mathematikerinnen und Mathematiker berechnen weniger, als dass sie beweisen. Genau das macht den Übergang von der Schule zur Uni so schwer. Wenn man das aber schafft, wenn man die ersten Semester bewältigt, eröffnet sich eine Welt reiner Logik, absoluter Wahrheit und schnörkelloser Ästhetik.
Und wir wollen versuchen, allen, die sich für die Mathematik entscheiden, mit Hilfe von Vorlesungen, Übungen und Tutorien diese Welt zu zeigen.
[E-Mail]

Foto von Felix Wickner.
Felix Wickner (Foto: F. Wickner)

Felix Wickner

Der Sprung von der Schulmathematik zur höheren Mathematik ist immens und erfordert eine hohe Selbsttätigkeit des Lernenden. Wir wollen allen neuen Mathematikstudierenden helfen, diesen Sprung zu schaffen.
[E-Mail]

Termine

Jedes Jahr gibt es an der Universität Rostock einen Hochschulinformationstag (HIT).
Hier könnt Ihr die Fachstudienberater, die Tutoren und die Mitarbeiter der 'Allgemeinen Studienberatung' treffen und Eure Fragen stellen.
Der letzte HIT fand am 28.04.2012 statt (Hochschulinformationstag 2012 am Institut für Mathematik).

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Zusatzinformationen

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