Wie man es dreht und wendet – Begriffsbildungsprozesse zur Drehsymmetrie in der Sekundarstufe I

Prof. Dr. Mathias Hattermann (TU Braunschweig)

Obwohl der Begriff der Symmetrie einer Figur klar definiert werden kann, führt dieser in seiner Anwendung in Schule und Hochschule oft zu Schwierigkeiten und Missverständnissen. Dies ist in einem gewissen Maß sicherlich darin begründet, dass der Begriff der Achsensymmetrie sowohl in der schulischen Unterweisung als auch in mathematikdidaktischen Forschungskontexten gegenüber anderen Symmetrien sehr dominant ist. Im Vortrag wird von einem Kooperationsprojekt der Technischen Universität Braunschweig und der Universität Paderborn berichtet, in dem Begriffsbildungsprozesse von Schülerinnen und Schülern der fünften und sechsten Klasse zur Drehsymmetrie untersucht werden. Hierbei wird das Workshopkonzept vorgestellt, das durch einen stark handlungsorientierten und kommunikativen Charakter geprägt ist. Einblicke in erste Begriffsbildungsprozesse bei Lernenden geben die Auswertungen der Gruppenkommunikationen mit interpretativen Methoden.

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